10.000 Euro wegen Landefeld „verbrannt“… und doch ein guter Tag!

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10.000 Euro wegen Landefeld „verbrannt“… und doch ein guter Tag!

Juli 12, 2022 Uncategorized 1

Wenn Sie hier nur mal kurz gucken wollen, ob ich die Firma Landefeld Druckluft & Hydraulik in Kassel als Arbeitgeber empfehlen kann: Nein, ganz klar: Kann ich nicht. Im Folgenden lesen Sie (wenn Sie mögen), warum nicht.

Und wenn Sie hier nur einmal schnell lesen wollen, ob Sie Kununu-Bewertungen trauen können: Nein, können Sie auch nicht. Obgleich sich Kununu sehr (mehr als andere Bewertungsportale) darum bemüht, auch kritische Stimmen zuzulassen: A) Lebt Kununu von den Zahlungen der darauf werbenden Firmen. Welches Brot ich ess, dessen Lied ich sing… B) gibt es schon darauf spezialisierte Rechtsanwälte und Kanzleien, die die Weste ihrer Kunden (das sind dann wieder die Firmen aus A) ) rein halten wollen… Und schon wieder ist Geld im Spiel. Und man sollte auch die Option C) im Auge behalten, das schlicht Chefs, Firmenbesitzer und überall anzutreffende Speichellecker selbst geschönte Bewertungen in Kununu einstellen könnten, die das Gesamtbild dann deutlich verzerren. A) ist offensichtlich, B) habe ich selbst erlebt und für C) könnte ich Bewertungen für die Firma Landefeld in Kassel angeben, bei denen ich den Geschäftsführer oder einen seiner treu ergebenen Mitarbeiter als Urheber angeben würde… und mir sicher bin, damit dann getroffen zu haben. Mehr dazu weiter unten.

Mit der heutigen Überweisung an einen treuen und langjährigen und liebenswerten Kunden bin ich nun endlich den ganzen Scheiß mit der Firma Landefeld in Kassel (www.landefeld.de, Landefeld Druckluft & Hydraulik) als meinen früheren Arbeitgeber los. Die letzten 10.000 Euro von geschätzten 120.000 bis 130.000 Euro, die mich meine Angestelltenzeit bei Landefeld Druckluft und Hydraulik in Kassel im Nachhinein noch gekostet hat. Nicht im übertragenen Sinne, sondern echte Euros. Den Ärger noch gar nicht monetär bewertet. Die gute Nachricht: Das Geld ist ja nicht weg. Es hat halt nur jemand anderes. Der Trost: Die Beträge von dem Vergleich dürften gerade einmal den Gutachter bezahlt haben. Und der war keinen Ct wert. Na ja, aus der Sicht von Marc Landefeld sicherlich schon… Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wie kann es kommen, dass man als ein sicherlich recht produktiv für eine Firma arbeitet (Beispiele folgen weiter unten, damit keiner denkt, ich währe größenwahnsinnnig…), und dann noch 6-stellige Beträge als Strafe dafür bezahlen muss? Nun… Holen Sie sich eine Tasse Tee, und halten Sie sich fest. Denn dafür muss ich laaang ausholen…

Die Anfänge: Meine erste Erfahrung mit Landefeld

Ich hatte Navision (Damals echt noch einfach „Navision“, wie kann man so einen Namen nur aufgeben??) in meinem Ausbildungsbetrieb gelernt: 100% Hands on und 100% Training on the Job. Innerhalb von 2 Jahren habe ich von „Navision? Nie gehört“ zu „Ich erstelle eine Produktionsplantafel, Stempeluhr und Paketaufkleber mit Grossschrift“. Navision war mein Werkzeug, meine rechte und linke Hand, mein Hobby und im Prinzip auch so etwas wie meine Liebe geworden. Immerhin bin ich von 1993 bis heute mit Navision / Business Central zusammen… Länger als mit jeder Frau 🙂
Was ist an den obigen Projekten so Besonderes? Navision, OHNE den Zusatz Financials oder jeden anderen Zusatz, war eine rein DOS basierte Lösung. Sie konnte in der DOS-Box von Windows 3.11, 95 und 98 (Ja, sogar noch XP, 7 und 10!!!) laufen, hatte selbst aber praktisch keine grafische Elemente. Trotzdem gab es bei Plastoreg Smidt KG, meinem Ausbildungsbetrieb zum Industriekaufmann, bald darauf ein Navision mit so etwas wie einer Plantafel, Paketaufklebern, welche 5 cm große PLZ und Ortsnamen ausgaben (auf Nadeldruckern!) und auch eine Stempeluhr mit Schichtprogramm.

Wie hängt das mit Landefeld in Kassel zusammen? Wie konnte ich in diese Falle tappen? Drößeln wir meine „Beziehung“ mit der Firma Landefeld Druckluft & Hydraulik in Kassel doch einmal auf… Immerhin begleitete mich diese Beziehung von 1995 bis 2022, lockere 28 Jahre. Die Silberhochzeit schon lange vorbei, die Perlenhochzeit vor der Türe. Lange „verheiratet“ mit einem Arbeitgeber, wie ich ihn meinem Ärgsten Feind nicht wünschen mag… Mhmm. .Na ja, meinem ärgsten Feind vielleicht schon. So jemanden kann man diese Erfahrung schon gönnen…

Die Euphorie des ersten Großprojektes bei Landefelds

Wie in der Einleitung beschrieben, habe ich meine ersten 3 Jahre mit Navision schon in einer größeren Firma verbracht und dort auch viel gelernt, aber erst der Wechsel zur Firma Ima in Kassel, zu einem (Trommelwirbel) „Systemhaus“, fühlte sich wie eine Beförderung an. Und dort gab es auch keinen Welpenschutz: Die Firma Landefeld war vom ersten Tag an nicht mein Arbeitgeber, aber mein Kunde. Damals noch von H. Landefeld geführt, aber bereits dort war M. Landefeld mein direkter Ansprechpartner und Projektbetreuer.
Die Namen selbst sind nicht geheim, direkt auf den Homepages können Sie abgelesen werden, und nach einem Urteil des BGH von 2006 (VI ZR 259/05) sind wirtschaftlich exponierte Personen auch nicht vor deren Namensnennung geschützt.

Hier finden Sie sich im Impressum:

https://www.landefeld.de/static/de/impressum

Und hier auch der Hr. Hubert Landefeld:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist image.png
https://www.wissmannshof.de/impressum/

Alle Drei Namen spielen in meiner weiteren Vita und meiner Erfahrung mit Landefeld als Arbeitgeber eine Rolle, daher hier die Quellenangabe. Auch die Erwähnung der Bezeichnung Gut Wissmannshof spielt noch eine Rolle.

Zurück zur Geschichte: Die Firma Landefeld Druckluft und Hydraulik, natürlich auch die damit verbundenen Unternehmen wie die Bosch Rexroth und der Landefeld Pneumatik. Wobei deren Namen für die eigentliche Geschichte nicht so wichtig sind.
Also: 1995 wurde ich Mitarbeiter der Firma Ima, und sofort auf das Projekt Landefeld und Navision 3.53 losgelassen. Ca. 9 Monate oder so (lang lang ist’s her) war ich praktisch Tag & Nacht bei der Fa. Landefeld, damals noch in der Richard Roosen Straße in Kassel Waldau. Der damalige damit scheidende Warenwirtschaftsbetreuer machte zwar ein paar Andeutungen, ob ich mir das gut überlegt hätte, doch verstand ich damals noch keinerlei Zusammenhänge. Ich war geil drauf, zu zeigen, was ich kann, und baute ein Navision zusammen, welches jedes Wachstum der Fa. Landefeld bis etwa 2004 mit machte. Inklusive Zeitgesteuerte Preisausgabe an den Webshop, zeitgesteuerte Auftragseinlesung aus dem Webshop, automatischer logischer Datensicherung jede Nacht, Angebote, Auftragsbestätigungen, Bestellungen als emailversand direkt aus Navision. Wohlgemerkt: Wir reden hier von der DOS-Version von Navision, nicht von Navision Financials! „Eigentlich“ gingen diese Sachen gar nicht aus diesem Navision. So konnte das 3.53er und auch das spätere 3.56er DOS Navision gar keinen Klammeraffen @ darstellen! Dieser wurde intern für die Kodierungen von Farben verwendet.

Diese Zeit hat mich (leider!) sehr mit der Firma zusammengeschweißt. Auch ohne einen Wartungsvertrag und als Angestellter der Firma Ima war ich mehr oder weniger (eher mehr) persönlicher Leibeigener der Firma Landefeld. Seit 1995 habe ich praktisch kein Weihnachtsfest und keinen Urlaub mehr ohne Dienste für die Herren Landefeld verbracht. Und natürlich war ich auch sehr stolz auf dieses Projekt, war es doch meine Feuertaufe und mein Gesellenstück auf einmal.

Erste Warnung: Ich hätte es wissen müssen

Der erste Bruch entstand Weihnachten 1999. Der Euro stand vor der Türe. Ich habe (mal wieder) Die Weihnachtstage durchprogrammiert, um noch rechtzeitig zum Jahreswechsel die Euroversion für die Firma und Herren Landefeld fertig zu bekommen. Zwischen den Jahren 1999 wollte ich dann auch die fertigen Änderungen einspielen… und Wurde von Hubert & Marc Landefeld bei meinem Erscheinen „in’s Hab Acht“ gestellt. Warum? Das weiß ich bis heute nicht. Die Gespräche verliefen auch sehr einseitig: Insbesondere von Hr. Marc Landefeld (Da alle Protagonisten „Landefeld“ heißen, sind die Vornahmen hier recht wichtig) erinnere ich mich noch wie Gestern an den Satz: „Das Du Dich überhaupt noch hier her traust! Du müsstest soo klein (mit passender Handgeste) mit Hut sein!“.
Na ja, mein einziger mir bewusster Fehler war, das ich mal wieder mein Weihnachtsfest für diese undankbare Bagage geopfert hatte. Also ging ich unverrichteter Dinge zur Türe. Von Hubert Landefeld kam dann noch der Hinweis: „Wenn Sie jetzt dort raus gehen, sind wir geschiedene Leute!“. Da ich noch immer (bis heute) nicht wusste, was der Vorwurf war, war mir das in diesem Augenblick tatsächlich auch ganz recht!

Als ich in der Firma Ima ankam, warte dort schon mein Chef Hr. Volkenandt auf mich, und fragte, was denn los gewesen sei. Ich schilderte Ihm den Ablauf, und wollte mich dann verabschieden. Wir hatten Feiertage, ich hatte eigentlich frei (und unterm Strich auch keine Überstunden bezahlt bekommen, sowohl bei Ima wie auch bei Landefeld war es dann eine Jahresprämie, die ich in beiden Fällen lieber erst gar nicht in Stundenlohn umgerechnet hatte… So war halt die EDV!

Aber Hr. Volkenandt schickte mich dann doch wieder zurück zu Landefelds, wo dann auch beide (Marc & Hubert Landefeld) recht freundlich, geradezu „wie ausgewechselt“ waren. Ich habe dann meine Arbeit dort fertig gemacht. Über die folgenden Jahre habe ich dieses Erlebnis leider leider leider wieder verdrängt… Warum leider? Siehe Stolperfalle 2!

Stolperfalle 1: Wenn einen der Chef nicht gehen lässt

So in etwa in 2002 oder 2003 müsste es gewesen sein, das ich mich direkt bei Navision Damsgard S/A (hießen die Damals so?) in Hamburg UND bei Navision in Dänemark beworben hatte. Ich fühlte mich schon länger zu höherem berufen. Doch mit dem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Einer der Chefs von Hamburg konnte sehr gut mit meinem Chef Hr. Volkenandt, und kontaktierte diesen. „Ob er denn überhaupt auf mich verzichten könne“. Na ja, konnte er nicht. Ich habe dann eine Lohnerhöhung und einen kleinen Firmenwagen (einen kleinen Skoda, zu dieser Zeit der kleinste Firmenwagen bei der Ima) erhalten. Das hat alles noch nichts mit meiner Erfahrung als Mitarbeiter / Entwickler bei der Firma Landefeld Druckluf & Pneumatik in Kassel zu tun, erklärt aber teilweise, warum ich später dort gelandet bin… mit all den schlechten (teilweise aber auch guten) Erfahrungen. Siehe weiter unten!

Stolperfalle 2: Wenn man nicht auf den Ex-Chef hört

Kurze Zeit später wurde die Ima an die Bechtle verkauft. Und ich hatte, nachdem Hr. Volkenandt dann auch kurze Zeit später die Firma verlies, 2 der größten Vollpfosten der EDV-Geschichte als Vorgesetzte. Die nervten mich so richtig: Wir verbrachten seitdem mehr Zeit damit, Rückstellungen zu bilden, denn Kundenprojekte zu machen. OK, dazu konnten dann die Landefelds nicht. Hr. Volkenandt gab mir dann aber noch den Tipp mit, mich bei einem anderen Navision Systemhaus in Kassel zu bewerben. Irgendwie hatte ich aber von Systemhäusern auch ziemlich die Schnauze voll! Immer auf Abruf, immer in Bereitschaft, keine echte Überstundenvergütung… Das Geschäft beutet einen aus, das hat sich bis heute nicht verändert. Dummerweise macht e ich mir zu dieser Zeit nicht genug Gedanken darüber, das die Firma Landefeld der größte Ausbeuter und mein größter (Frei-)Zeitfresser überhaupt war! Und ich gebe zu: Ich war schon etwas zu Tränen gerührt, als mir Marc Landefeld anbot: „Bevor Du irgendwo anders hin gehst, sprech erst mal mit uns“. Und das habe ich dann auch getan. Die anderen Ratschläge und Erfahrungen zu der Firma Landefeld in Kassel hatte ich (siehe weiter oben) erfolgreich verdrängt.

Beginn des Unterganges: Festanstellung bei der Firma Landefeld Druckluft und Hydraulik in Kassel

Tja, und das habe ich getan. Warum hätte ich erst mit der Empfehlung von meinem früheren Chef sprechen sollen? Ganz einfach: ER (Die Empfehlung, siehe weiter oben) war der frühere Arbeitgeber des früheren ERP Betreuers bei der Firma Landefeld! ER kannte die Firma Landefeld noch länger als ich und meine früheren Kollegen. ER hätte mir sagen können, dass dieses Ausbeuten bei der Firma Landefeld nicht ein „Ausrutscher“ oder so etwas von Marc Landefeld wäre, oder die Grundlage dafür mein (aus meiner Sicht) fast schon freundschaftliches Verhältnis mit Marc Landefeld war. Sondern dass dies Unternehmenspolitik der Herren Landefeld war. Das habe ich dann 2021 erfahren… leider etwas spät 🙂
So habe ich also zum 1.1.2006 als Festangestellter bei der Firma Landefeld in Kassel angefangen… Eigentlich hatte sich gar nicht so viel geändert, ich war ja sowieso vorher schon gefühlt fast jeden Tag dort, und das dann auch oft noch nach der Arbeit und bis spät in die Nacht. Denn es galt ja, eine neue Fördertechnik aufzubauen! Für einen Programmierer ist dies eine wirklich reizvolle Aufgabe, die lockt. Noch mehr als Geld oder Firmenwagen.

Das stand auch so in meinem Arbeitsvertrag:

Falsche Versprechungen: Warten und Aufbauen der Firma Landefeld Druckluft und Hydraulik in Kassel

Diese Aufgabe, selbst eine Lagerverwaltung zu schreiben, das war mal wieder ein echt großes Ding! Ein eigenes PIM, eine eigene Produktionsplanung, geschätzte tausende kleiner Tools, automatische Kontoauszugseinlesung: das hatte ich schon seit Jahren durch. Viele Tools finden sich hier auf meiner Homepage beschrieben, viel Spaß beim Stöbern!
Die etwa so um 2004 von BSS beschriebene und 2005 unter vielen Schmerzen in’s Leben gerufene Lagerverwaltung… das war ein Ding! Und ein Ding, welches man mit Navision, auch wenn das unmöglich sein sollte, besser, schöner und schneller hinbekommen sollte!

Das dauerte dann aber doch noch bis 2010, bis dieses Projekt dann endlich Fahrt aufnahm. 5 Jahre warten, und eben all die anderen Arbeiten machen, für die es bei der Firma Landefeld keinen ernst zu nehmen Fachmann gab. Neue Büroaufteilung, weil Ansprechpartner, die täglich zusammen arbeiten mussten in 3 Büros verteilt waren. Neue Glasfaserverkabelung, weil die alte, von M. Landefeld geplante, schlicht unbrauchbar war. Etagenverteiler, PIM (Produktinformationsmanagemt). Virtualisierung, evtl. mit der ersten Navisiondatenbank auf SSD’s überhaupt. Brandschutzbereich übergreifende Datensicherungen. All das waren Aufgaben, die mich dann beschäftigten. Weil… Von dem Lockvogelangebot, ein eigenes LVS zu programmieren, war nicht einmal eine Spur am Horizont zu sehen. Und damit natürlich auch nichts der mit der versprochenen Vermarktung verbunden zusätzlichen Einnahmequellen. Spoileralarm: Das von mir geschriebene und vermutlich, genauso wie alle anderen Lösungen, sicherlich noch zu mindestens 98% so eingesetzte Landefeld-LVS kann man auch heute nicht kaufen. Eine Vermarktung war ganz offensichtlich niemals wirklich geplant. Das gehört aber schon zu dem übernächsten Punkt.

Großprojekte als Droge: Das Gefühl, zu den Landefelds dazu zu gehören

So etwa 2010 ging es dann auch wirklich mit dem 5 Jahre früher versprochenen Projekt los. Als Ausgleich durfte ich mich dann aber auch noch parallel um die ganzen anderen Projekte und Hardwarethemen im Hause Landefeld kümmern.

Doch das „Neue LVS“, das war echt eine Nummer. Wenn es nicht noch heute die Herren Landefeld reich machen würde, wäre ich sogar noch viel stolzer darauf.

Natürlich war dies seitens Landefelds keine Erinnerung an ein Versprechen oder ein Vertrag. Es war lediglich die Reaktion auf eine ziemlich horrende Summe, welche BSS aufgerufen hatte, um die Erweiterung des LVS auf die neue Anlage abzubilden. Diese sollte -so im ganz groben- das 4-fache der bisherigen Anlage abbilden, dazu noch ein bisher nicht da gewesenes Palettenlager. In 2009 wurden die Regale gebaut, in 2010 kam dann die Pickplätze, Fördertechnik, SPS dazu. Ich glaube, es war so in etwa Frühling 2010, als es dann mit der echten Programmierung los ging. Und vorher Taaage an Bla Bla Bla, aber eine echt saubere Projektdokumentation… welche in der Praxis dann immer wieder angepasst werden musste. Mit Navision war das aber zum Glück kein Problem, schon die Jahre zuvor konnte ich dank Navision verloren gegangene Kisten auf der Fördertechnik wiederfinden und auch sonst lauter Kunststücke machen, welche BSS als eigentlicher LVS (Lagerverwaltungsssystem) nicht konnte.

Im Herbst 2010 müsste es gewesen sein, dass die ersten Kisten auf mein Kommando fuhren. Ein unglaubliches Gefühl für einen Programmierer, wenn man eine Taste drückt, und dann startet nicht so eine olle Magnetspule wie in den James Bond Filmen… oder es kommen ein paar Seiten aus einem Drucker raus. Nein! Wenn ich den Testbetrieb startete (so etwas hatte nicht einmal BSS im Angebot!), dann wurden hunderte bis tausende von Kisten von riesigen, 12 Mtr. hohen Regalbediengeräten ausgelagert, jedes mit einer Anschlussleistung von 15 Kw oder so… Die Kisten wurden dann auf Rollenbahnen zu den Pickplätzen gebracht, dort verwogen, Optische Hinweise auf dem Monitor zeigten an, aus welchem Teil der Kiste etwas zu entnehmen ist… nicht einmal zählen durften die Mitarbeiter! Navision zeigte über die in Echtzeit angebundene Waage die entnommene Menge an. OK, im Testbetrieb noch nicht, da wurden die Kisten einfach nach 10-30 Sekunden wieder weggefahren. Irgendwann wurde der Testbetrieb wieder abgeschaltet, und in wenigen Minuten fuhren wieder alle Kisten in die Hochregale. Dazwischen: Unglaublich viel Bewegung! Wirklich ein geiler Job, ein geiles Projekt. Unter der Hand wurde mir erzählt, dass die Mitarbeiter von BSS gegen mich gewettet hatten. Schlieslich war es unvorstellbar, dass ein einziger Programmierer in weniger als einem Jahr ein Projekt stemmte, welches -meiner Meinung nach in wesentlich schlechterer Qualität- vorher in -angeblich- hunderten von Mannjahren entstanden war. OK, ich musste ja nicht alles von null an erfinden, ich brauchte ja vieles einfach nur nachzuprogrammieren. „Copy and Paste“ Programmierung nannte das Marc Landefeld gerne sehr abwertend. Na ja. Später war diese Copy and Paste Programmierung dann wohl doch ein „Landefeld Meilenstein“. So konnte auch Marc Landefeld seine Meinung sehr opportun wechseln wie ein Handtuch im Wind. Eine sehr unangenehme Erfahrung, wie ich sehr unangenehm erfahren und erleben durfte. Der schwerste und größte Baustein in dem Gesamtgebilde, warum ich die Firma Landefeld eben nicht als Arbeitgeber empfehlen kann. Das gilt wohlgemerkt nicht für den Kauf eines Kompressors oder anderer Produkte aus deren Katalog oder Webshop. Das ist aus meiner Erfahrung alles einwandfrei. Das gilt nur für Mitarbeiter, die Jobs bei dieser Firma annehmen möchten. Und ist natürlich 100% Subjektiv, auf Kununu kann man auch von Mitarbeitern von Landefeld Druckluft lesen, die sehr zufrieden mit dem Arbeitgeber und ihrem Job dort sind. Wobei ich die eine oder andere Bewertung doch eher Lars Landefeld und einem seiner treuen ergebenen zurechnen würde. Die Formulierungen lassen mich das vermuten.

Letzte Warnung: Nur noch weg… und dann doch noch Ehrgefühl den Herren Landefeld gegenüber.

-Fortsetzung folgt-

Die endgültige Eskalation

-Wird noch ausformuliert- Palettenlagerreparatur mit Stau bei Familienfeier 1/2 Stunde früher Feierabend, Kündigung

Jetzt gehts Los: Endlich frei… Denkste! Nicht bei Landefelds in Kassel!

-Fortsetzung folgt-

Erster Kontakt mit Kununu und Landefeld

Auf hoher See und vor Gericht: Ahnungslose Gutachter als Glücksfall für Landefeld

-Wird noch ausformuliert- Handy mit Sex-Bildern von mir und meiner Freundin in den Händen von Marc Landefeld, Beweissicherung vieler Straftaten, „Hilfsbereiter“ Staatsanwalt aus Golfclub?

Endlich frei: 65 Tausend Euro Lösegeld in Bar für die Firma Landefeld

Und insgesamt leicht mehr als 120.000 Euro gesamter Schaden. Das geschieht mir recht! Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben. Die Landefelds, mit denen ich hier meine schlimmen Erfahrungen gesammelt habe, hatten den längeren… Löffel. Und eben auch das größere Glück durch einen untauglichen Gutachter und eine ahnungslosen, aus meiner Sicht rechtsbeugenden Richterin.-Fortsetzung folgt-

Und wie geht es nun weiter mit den Landefelds?

-Fortsetzung folgt-

Ach ja… Kununu und Landefeld Druckluft und Pneumatik in Kassel

Und was hat die Zeit bei Landefeld in Kassel mit mir gemacht?

Als allererstes hat mich diese Zeitmisstrauischer gemacht. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass ich einen Teil des Verfolgungswahns mit aufgenommen habe. Meine Laptops, meine Netzwerkspeicher (NAS), mein Handy: Alle Geräte, alle Dateien sind nun verschlüsselt – mit dem entsprechenden Aufwand. Bei der Verschlüsselung ist das, wenn man es genau nimmt, sogar ein Vorteil. Man sollte keine unverschlüsselten Festplatten etc. betreiben. Man weiß nie, wem diese einmal in die Hände fallen, und sei es nur für einen Festplattentausch wegen Defekt. Während der Zeit als Angestellter bei der Firma Landefeld Druckluft und Hydraulik in Kassel ging es so weit, dass ich zusammenzuckte, wenn nur das Telefon klingelte. 90% war irgendein Scheiß eben von meinem damaligen Arbeitgeber, von dem auch noch das meiste nicht von mir zu verantworten war, … aber eben repariert werden musste. Nicht in einem Projekt. Nicht in einer Umstellung. Seit 1995! So etwas verändert einen. Und erst hier, auf den Philippinen, fällt dieses Gefühl, ein Leibeigener zu sein, langsam wieder von mir ab. 2021 in Deutschland und auch noch Anfang 2022 hatte ich tatsächlich Träume… nun, nennen wir sie besser Albträume fortsetzung folgt

Eine Antwort

  1. […] noch mit meiner üblen und schlimmen Erfahrung mit meinem früheren Arbeitgeber, der Firma Landefeld Druckluft & Pneumatik in Kassel zu tun. Früher hätte ich nicht so unter Verfolgungswahn gestanden. Aber in fast 20 Jahren kopiert […]

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